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Verband Deutscher Tonmeister e.V.
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Die 29. Tonmeistertagung in Köln:

Großer Erfolg mit starkem Tagungsprogramm, spannender Ausstellung und hochinteressierten Besuchern*

Am Sonntag, den 20. November 2016 ist die 29. Tonmeistertagung sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Sie war charakterisiert von einem außerordentlich starken Tagungsprogramm, einer großen und spannenden Ausstellung und vielen hoch interessierten Besuchern. Vom klassischen Tonmeister bis hin zum Beschallungsexperten, vom Wissenschaftler zum Auszubildenden und vom Producer zum Tonassistenten traf sich die gesamte Audiobranche zum fachlichen Austausch und persönlichen Netzwerken.



In drei Stockwerken verteilte sich auf 2 400 qm eine umfangreiche Ausstellung mit mehr als 130 Aussteller und gut 200 Marken.

Der VDT hat die Tagung dazu benutzt, sich noch weiter zu öffnen. Zum ersten Mal waren neben Mediengestaltern auch Veranstaltungstechniker mit Schwerpunkt Ton ganz explizit eingeladen. „Die Branche wandelt und verbreitert sich und der VDT als Berufsverband folgt diesem Trend seit Jahren“, kommentiert Carlos Albrecht, Präsident des VDT, die Entwicklungen. Mit dem Azubi-Forum, dem seit Jahren im Rahmen der Tonmeistertagung abgehaltenen Live Mixing Workshop, der TMT Academy und dem Education Forum kam auch der Branchennachwuchs voll auf seine Kosten.



Die Tonmeister Academy ist bereits seit Langem eine wichtige Plattform für Berufseinsteiger, Auszubildende und Studenten und fr interessierte Profis. In einem exzellent ausgestatteten Raum mit bester Akustik und Studiotechnik offenbarten Koryphäen der Branche ihre Geheimtipps fr gute, erfolgreiche Produktionen.
Das Bild zeigt Carsten Kümmel (links) und Dieter Falk (rechts) bei ihrem Academy-Beitrag TA-03 über „Sound reinforcement of big orchestras“.


Viele Themen richteten sich speziell an die junge Generation, die auch zahlreich vertreten war.

Umfangreiches Kongressprogamm

Mit Hilfe von Invited Sessions, bei denen die Koryphäen der Branche zu ihrem jeweiligen Fachgebiet eine thematisch runde Beitragssession organisiert hatten, konnte das Kongressprogramm noch vielfältiger als in den letzten Jahren gestaltet werden. Die immerhin 14 Invited Sessions (von insgesamt 28 Themen-Sessions) reichten von 3D-Recording ber Future of Broadcasting bis zu Speech Intelligibility in Broadcast.



Insgesamt 11 Roundtable-Diskussionen luden zur aktiven Beteiligung der Besucher ein. Hochkarätig besetzte Diskussionsrunden griffen dabei die aktuellen Themen der Branche auf.
Das Bild zeigt die Diskussionsrunde GS-04 unter Leitung von Henning Birkenhake (hdpk Berlin). Von links nach rechts: Timothy Auld (Truva Music), Benedikt Schöller, Götz-Michael Rieth (Eastside Mastering Studios), Henning Birkenhake (hdpk Berlin), Peter Walsh, Ludwig Maier (GKG Mastering), Hans-Martin Buff (Recording Engineer and Music Producer).

Neben der thematischen Breite gab es auch aktuelle Themenschwerpunkte. Der große Saal im Erdgeschoss beherbergte diesmal den Themenschwerpunkt Musical / Bühne, der sich zum Beispiel mit Fragestellungen wie Szenenautomation und dem Management großer Funkanlagen einschließlich Intercom beschäftigte. Ein weiteres, dazu passendes Feld waren aktuelle Trends in der Beschallungstechnik, bei denen zum Beispiel Technologien wie Beam-Steering oder Subwoofer-Array-Technologien besprochen wurden.



Der große Saal, der Adenauersaal im Erdgeschoss, beherbergte diesmal den Themenschwerpunkt Musical / Bühne, der sich zum Beispiel mit Fragestellungen wie Szenenautomation und dem Management groer Funkanlagen einschlielich Intercom beschäftigte. Ein weiteres, dazu passendes Feld waren aktuelle Trends in der Beschallungstechnik. Am Eröffnungstag fand hier auch der Live Mixing Workshop statt, mit dem die Hersteller d&b audiotechnik, Sennheiser und Yamaha mit Unterstützung der Veranstaltungstechnikprofis von Neumann&Müller und dem Fachmagazin Production Partner besonders das junge Publikum rund um die Veranstaltungsbranche erreichten.

Gleich mehrere Sessions widmeten sich der künstlerischen Gestaltung von Aufnahmen und Produktionen. Der VDT konnte dafr namhafte Größen aus der internationalen Szene gewinnen, und zwar sowohl aus der klassischen Musik, als auch aus den Genres Pop, Rock und Jazz.



Ein wichtiger Teil der Tonmeistertagung liegt auf künstlerisch-ästhetischen Fragen. Eine Serie so genannter Talk Backs widmet sich ausschließlich der Besprechung von außergewöhnlichen Aufnahmen. Welche Strategien verfolgt man am besten fr welche Art der Aufnahme? Gibt es Tipps fr Best Practises?
Das Bild zeigt Dorothee Schabert (SWR) in ihrem Talk Back TB-04. Mittig im Zuschauerraum ist Malgorzata Albinska-Frank zu sehen, die die Talk-Back-Serie geplant und geleitet hat.

Virtual Reality und 3D-Audio

Aufnahme- und Wiedergabetechnologien sowie ihre künstlerische Umsetzung für 3D-Audio und Virtual Reality bzw. 360-Video nahmen ebenfalls einen großen Raum ein. Dieses Thema ist aus seinem Nischendasein herausgekommen und wird in Kürze bis in die Consumer-Technik schwappen. Erste Smartphone-Hersteller haben bereits eine binaurale Wiedergabe angekündigt und auch die Autoindustrie sowie die Computerspiele-Hersteller sind sehr aktiv auf diesem Gebiet. Verschiedene Sessions beleuchteten neue Trends in der Entwicklung, Aufnahme und Produktion von 3D-Audio und Virtual Reality. Der IRT-Thementag, der besonders bei den Kollegen aus dem Broadcast-Umfeld auf groes Interesse stie, unterstrich die Bedeutung dieses Themenstrangs zusätzlich: Er widmete sich ausschlielich der Virtual Reality.


Aufwändige Wiedergabetechnik


Eines der großen Themen innerhalb des Kongressprogramms war 3D-Audio. Der VDT hatte dafr einen etwa 200 Sitze umfassenden Raum mit einer 3D-Beschallung (Auro 3D, Dolby Atmos, Ambisonics, andere Formate) und 120 Kopfhörern fr binaurale Wiedergabe ausgestattet.

Einer der Vortragssäle war eigens mit einer flexibel nutzbaren, dreidimensionalen Beschallungsanlage versehen, die alle wichtigen Wiedergabestandards von Ambisonics, Auro 3D, Dolby Atmos und einiger Spezialformate ermöglichte. Der VDT hatte außerdem eine Signalverteilung fr binaurale Signale samt 120 passender Kopfhörer fr den Saal beschafft. „Die technische Ausstattung war diesmal immens, nochmals mehr als bereits bei der letzten Tonmeistertagung“, fasst Jörn Nettingsmeier (Vorstandsmitglied des VDT) zusammen, der für die technische Ausrüstung und den Betrieb der Räume whrend der Tonmeistertagung verantwortlich war. Der Einsatz hat sich gelohnt, bot der Saal doch eine seltene und in der Umsetzung hervorragende Möglichkeit, Immersive Audio und binaurale Kopfhörerwiedergabe auf höchstem Niveau miteinander zu vergleichen.



In einem der fünf Vortragssälen standen 120 Kopfhörer für binaurale Wiedergabe bereit. Manche Vortragende stellten in dem technisch hervorragend ausgestatteten Raum die binaurale Wiedergabe einer 3D-Wiedergabe über Lautsprecher gegenüber. Im Bild zu sehen ist Tom Parnell (BBC) bei seinem Workshop BT-04 über „BBC Proms in Binaural Sound“.

Das Programm endete am Sonntag unter anderem mit einem starken Kinoton-Vortragsprogramm, das sich ebenfalls an das Schwerpunktthema 3D-Audio anlehnte. In der Nacht zum Sonntag baute die Technik-Crew dazu die 3D-Beschallungsanlage im Vortragsraum R3 auf eine normgerechte Kinobeschallung mit Dolby Atmos um. „Dieser Aufwand ist einmalig wir haben das erste mobil aufgebaute Atmos-Kino präsentiert“, weiß Jörn Nettingsmeier.


Video-Blogs über die Tonmeistertagung

Im brandneuen Vimeo-Kanal kamen zur Prime-Time nahezu im Halbstundentakt neue V-Logs hinzu, die mit professioneller Technik und einem engagierten Redaktions- und Produktionsteam aus Mediengestalter-Azubis unter Leitung der MAK produziert wurden.


Das Programm endete am Sonntag unter anderem mit einem starken Kinoton-Vortragsprogramm, das sich ebenfalls an das Schwerpunktthema 3D-Audio anlehnte. In der Nacht zum Sonntag baute die Technik-Crew dazu die 3D-Beschallungsanlage im Vortragsraum R3 auf eine normgerechte Kinobeschallung mit Dolby Atmos um. „Dieser Aufwand ist einmalig wir haben das erste mobil aufgebaute Atmos-Kino präsentiert“, weiß Jörn Nettingsmeier.



Das Programm griff viele technische Themen und künstlerischen Aspekte auf. Der VDT konnte dafür namhafte Größen aus der internationalen Szene gewinnen, und zwar sowohl aus der klassischen Musik, als auch aus den Genres Pop, Rock und Jazz. Wie breit es aufgefächert war es bot für jeden Besucher vom Azubi bis zum erfahrenen Profi etwas kann man im Tagungsprogramm und im brandneuen Vimeo-Kanal verfolgen. Zur Prime-Time kamen nahezu im Halbstundentakt neue V-Logs hinzu, die mit professioneller Technik und einem engagierten Redaktions- und Produktionsteam aus Mediengestalter-Azubis unter Leitung der MAK produziert wurden.

Zusätzlich setzte die erneut vergrößerte Ausstellung inhaltliche Akzente auf die neueste Audiotechnik. Auf unserer Webseite finden Sie die Ausstellerliste mitsamt der Kontakte zu den einzelnen Firmen.



In drei Stockwerken verteilte sich auf 2 400 qm eine umfangreiche Ausstellung mit mehr als 130 Aussteller und gut 200 Marken.

Carlos Albrecht und das gesamte Team des VDT freuen sich über die erfolgreiche Tagung. „Vielen Dank an alle, die zu diesem Event beigetragen haben!“

Die nächste Tonmeistertagung die als dreißigste TMT eine Jubiläumsveranstaltung wird ist für den November 2018 erneut im Congress Centrum Nord der Messe Köln geplant.


Alle Fakten zur 29. Tonmeistertagung im Überblick:


17. bis 20. November 2016, Congress-Centrum Nord, Köln

Ausstellung: 2 400 qm mehr als 130 Aussteller mit gut 200 Marken

Programm: 130 Stunden Programm aus 174 Beiträgen (davon 40 Workshops, 11 Roundtable-Diskussionen, 20 Poster, 8 Talk Backs, 7 Academy-Beiträge) in fünf Vortragssälen, 7 Exkursionen

Vimeo-Kanal: https://vimeo.com/channels/1155130




*: Übrigens: Der VDT ist sich der Gender-Problematik insbesondere bei Presse- und Web-Texten bewusst. Um die Texte lesbar zu halten, haben wir auf die ausführliche Schreibweise verzichtet. Wir meinen allerdings immer „Tonmeisterinnen und Tonmeister“ oder auch „Besucherinnen und Besucher“ (und so weiter), wenn wir die Kurzform „Tonmeister“ oder „Besucher“ schreiben. In dem Zusammenhang freuen wir uns, wenn wir von Ihnen praktikable Vorschläge für eine Gender-neutrale Formulierung bekommen!

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