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Verband Deutscher Tonmeister e.V.
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Erfolgreiche ICSA 2015

Beeindruckende Vorführungen, Live-Konzerte, Grundlagenforschung und Anwenderberichte charakterisierten die dritte ICSA-Fachkonferenz (International Conference on Spatial Audio), die vom VDT in Kooperation mit dem Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz veranstaltet wurde.

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Das ICSA-Team: Günther Theile (VDT), Alois Sontacchi (IEM), Gisela Jungen (VDT), Franz Zotter (IEM), Hannes Pomberger (IEM), Matthias Frank (IEM) auf dem Vorplatz der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG)

Theres light at the end of the tunnel! Mit diesen Worten formulierte Florian Camerer, ORF, in der abschließenden Panel-Diskussion der ICSA in Graz die Aufbruchsstimmung, die während der gesamten Veranstaltung spürbar war. Er bezog sich vor allem auf die deutliche Annäherung von Wissenschaft und Praxis, insbesondere beim technisch sehr anspruchsvollen Higher Order Ambisonics, zu dem die ICSA zahlreiche eindrucksvolle Beispiele präsentierte.

 
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Florian Camerer, ORF, bei der abschließenden Panel-Diskussion

Camerers Zitat lässt sich noch viel weiter gefasst verstehen, denn die technischen und praktischen Fortschritte, die während der hochkarätig besetzten Fachkonferenz zu räumlicher Wiedergabe unter dem Motto The 3D Audio Production Chain gezeigt wurden, waren wirklich bemerkenswert. Aus Grundlagenforschung, technischen Entwicklungen und Erfahrungen in der Produktion sind in den letzten Jahren diverse Verfahren entstanden, die die Wege zum alltagstauglichen, spannenden Immersive Audio mehr und mehr ebnen.

 
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Keynote 1: Gary Elko über Ambisonics und das Eigenmike
 
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Keynote 2: Hervé Déjardin (Radio France) über Live-Musikproduktion in 3D-Audio

Entsprechend weit gespannt war die Themenpalette der ICSA, die alle Aspekte der räumlichen Aufnahme, Produktion und Wiedergabe bis hin zu Grundlagenforschung umfasste. Beeindruckende Vorführungen, Live-Konzerte und Anwenderberichte haben das wissenschaftlich geprägte Vortragsprogramm ergänzt.

 
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Live-Clubkonzert in 3D-Audio mit anschließendem Hands-on
 
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Voller Vortragssaal...
 
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...und volle Workshops und Demonstrationen
 
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...und volle Workshops und Demonstrationen

Ein langer Konzertabend mit Ambisonics-Werken namhafter 3D-Künstler stellte ein neues Genre der Musik vor und konnte nebenbei die vielseitigen Möglichkeiten und Herausforderungen der 3D-Audiokunst aufzeigen. Teile dieses Events wurden sogar live vom ORF übertragen und bis spät in die Nacht bestand noch die Möglichkeit, sich mit einigen der Komponisten und Tonkünstler auszutauschen.

 
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Motorisiert fahrbare Lautsprecher: Die Räume des KUG boten ideale Voraussetzungen für die ICSA und für die Konzerte in 3D-Audio

Dank der exzellenten technischen Ausstattung der Räume zeigte die ICSA auch außergewöhnliche Anwendungen und Ausblicke auf mögliche zukünftige Produktionsweisen, wie zum Beispiel im Workshop über Ambisonics 3D Audio Tools, Plugins, and Production, den die beiden ICSA-Mitorganisatoren Franz Zotter (IEM) und Matthias Frank (IEM) zusammen mit Matthias Kronlachner (Harman) abhielten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde dieser wiederholt angeboten ein Konzept, das sich aufgrund des umfangreichen Raumangebots in Graz perfekt umsetzen ließ.

 
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von rechts nach links: Franz Zotter (IEM) und Matthias Frank (IEM) zusammen mit Matthias Kronlachner (Harman)
 
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Der Workshop Ambisonics 3D Audio Tools, Plugins, and Production zeigte unter anderem eine aufwändige 3D-Audio-Steuerung per Zeiger und Kamera-Tracking

Poster-Präsentationen, eine kleine Fachausstellung sowie ein großer Übertragungswagen, der auch als Unterstützung für manche der Live-Performances genutzt wurde, rundeten das Angebot der ICSA ab.

 
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Poster-Präsentationen
 
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Kleine Ausstellung vor dem großen Konzertsaal
 
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...und ein großer Übertragungswagen vor dem Haus

Die ICSA brachte erfolgreich internationale MusikerInnen, Musikproduzierende, Rundfunk, Hersteller und Wissenschaftler zusammen, um aktuelle Fortschritte in der Anwendung und Standardisierung räumlicher Audiotechnik konstruktiv zu diskutieren und deren weltweite, massentaugliche Verwendung in Produktion und Anwendungsentwicklung vorauszudenken. Günther Theile, der seitens des VDT für die ICSA verantwortlich zeichnete, ist überzeugt: Das große Interesse an korrekter räumlicher Audiowiedergabe bis hin zu 3D-Audio zeigt, dass dieser Themenkreis auch auf der Tonmeistertagung 2016 eine große Rolle spielen wird. Wir freuen uns jetzt schon auf die neuen Entwicklungen, Produktionen und Kompositionen, denen wir dann eine Plattform bieten können!

 
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ICSA-Abschlussfoto
 

Die nächste ICSA ist fr das Jahr 2017 geplant; die genauen Daten über Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.

ICSA 2015 die Fakten:

  • Knapp 150 Teilnehmer und Mitwirkende, Hersteller
  • Sechs Sessions mit insgesamt 22 Vorträgen
  • Zwei Keynote-Vorträge
  • Neun Posters
  • 21 Workshops und Demos
  • Ein Ambisonics-Konzert mit Werken namhafter 3D-Künstler
  • Ein Ambisonics-Live-Konzert als Beispiel für 3D-Audio in Clubs, mit anschlieendem Hands-on

Allgemeine Informationen der ICSA 2015:

Veranstaltungsdatum:18. bis 20. September 2015
Veranstaltungsort:Universität für Musik und darstellende Kunst Graz,
Theater im Palais
Leonhardstrae 15
8010 Graz
Österreich

Die dritte ICSA-Fachkonferenz (International Conference on Spatial Audio) wurde vom VDT in Kooperation mit dem Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz veranstaltet. Sie beschäftigte sich ausschließlich mit der dreidimensionalen Produktion und Wiedergabe. Das diesjährige Motto „Die 3D-Audio-Produktionskette“ bezog wissenschaftliche und praktische Aspekte ein und deckte technische und künstlerische Themen ab.

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