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Verband Deutscher Tonmeister e.V.
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E-Mail: vdt@tonmeister.de
VDT
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Referat Forschung & Entwicklung

Aktuelles

Ansprechpartner

Leitung

Alexis Baskind

alexis.baskindattonmeister.de

Alexis Baskind

Stellvertreter

Malte Kob

kobathfm-detmold.de

Malte Kob

 

Das Referat Forschung & Entwicklung stellt sich vor

Wozu dient das Referat?

Auf die Kernfrage „Was ist ein Tonmeister?“ ist eine einfache und einzige Antwort schwierig zu geben: der Schwerpunkt der Ausbildung und des Berufs ist die Aufnahmeleitung, aber diese umfasst nur teilweise die volle Tiefe und Breite der Vielfalt der Berufe und Kompetenzbereiche von Tonmeistern: Tonmeister arbeiten auch als Beschallungs-, Mastering- oder Mischungsingenieure, Fachberater, als Musiker, Sound Designer… Sie arbeiten nicht nur in der Musikbranche sondern auch unter anderem in der Filmbranche, für audiovisuelle Medienproduktionen, an Theatern, für Lautsprecher-, Musikproduktionssoftware- oder Mischpult-Hersteller, für Forschungslabore, in Akustik-Planungsbüros, kurzum überall dort, wo ihre fundierte berufliche Kompetenz an der Schnittstelle zwischen Kunst, Gehörbildung, Wissenschaft und Technik von Nutzen sein kann.

Das VDT-Referat „Forschung & Entwicklung“ zielt darauf ab, sich mit den zahlreichen wissenschaftlichen und technischen Fragen zu befassen, die mit dem Beruf Tonmeister und mit dem Hörergebnis beim Zuhörer verbunden sind: selbst die Fragen „Wie hört man? Wie haben sich unsere ästhetischen Vorstellungen durch die Technologie und die Musikproduktion entwickelt?“ können von mehreren Standpunkten (musikalisch, tonmeisterlich, musikwissenschaftlich, akustisch, psychoakustisch, soziologisch…) betrachtet werden. Es wird allerdings ein umfangreicheres Verständnis benötigt, um alle diese Standpunkte gleichzeitig betrachten zu können, daher soll mit den entsprechenden Fachleuten zusammengearbeitet werden. Genauso wichtig ist diese Zusammenarbeit für die Innovation und die spannenden neuen Technologien in der Audiobranche, die vielleicht unseren Alltag in fünf oder zehn Jahren bestimmen werden: solche Erfindungen und Entwicklungen können nur in Zusammenarbeit mit Experten wie Tonmeistern erfolgreich entwickelt werden.

Auf der anderen Seite braucht der Tonmeister ein gutes Verständnis der Konzepte, die hinter seinen alltäglichen Arbeitsinstrumenten stecken: um sie mit dem gewünschten Erfolg anwenden zu können, oder um ihre Grenzen ausloten und erweitern zu können.

Das Referat hat nicht den Anspruch, diese spannenden und ehrgeizigen Fragen zu beantworten, aber zielt darauf ab, gemeinsame Interesse, originale Ideen oder Standpunkte zu teilen und innerhalb des VDTs zu koordinieren. Auch gehört die Organisation von Seminaren und Konferenzen zum Aufgabenbereich des Referats.

Welche Aktivitäten gab es bisher?

Neben der Sitzungsleitung bei Tonmeistertagungen und Beiträgen auf Fachkonferenzen von Mitgliedern des Referats wurde auf dem ersten „International Congress on Spatial Audio“ in Zusammenarbeit von VDT, Deutscher Gesellschaft für Akustik (DEGA), Europäischer Akustischer Gesellschaft (EAA) und der Hochschule für Musik Detmold ein bislang einmaliger Versuch unternommen, die heute verfügbaren Methoden zur räumlichen Musikwiedergabe sowohl in wissenschaftlichen Vorträgen als auch in Hörversuchen und praktischen Demonstrationen zu bewerten und erfahrbar zu machen. Die Idee wurde von mehreren Seiten aufgegriffen, und nach der zweiten ICSA am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen findet 2015 die dritte ICSA am IEM in Graz statt.

Auch hat die DEGA auf der Jahrestagung 2015 in Nürnberg die Gründung eines DEGA-Fachausschusses „Virtuelle Akustik“ unter Leitung des Organisators der ICSA 2015, Franz Zotter, beschlossen. Der Fachausschuss hat sich vorgenommen, neben anderen Themen auch die Standardisierung räumlicher Audiosignale und die Entwicklung und Evaluation räumlicher Wiedergabeverfahren zu behandeln.

Im November 2014 wurde in Detmold ein Raumakustik-Seminar mit den Schwerpunkten Konzerthausakustik und Hörversuche veranstaltet, bei dem international anerkannte Referenten (Tapio Lokki, Eckard Mommertz, Jesko Vehey) in Vorlesungen und praktischen Übungen Grundlagen und aktuelle Forschung und Methoden vermittelten. Unter den Teilnehmern waren insbesondere Master- und Promotionsstudentinnen und –studenten des ETI-Studiengangs „Music Acoustics“ und des Marie Curie-Projekts „Basic Acoustics Training - & Workprogram On Methodologies for Acoustics - Network" (BATWOMAN).

Wie geht es weiter?

In künftigen Aktivitäten sollen die bisherigen Bemühungen um Vernetzung verschiedener Disziplinen fortgesetzt werden und weitere Bereiche integriert werden. Ein spannender Bereich dürfte die Erforschung ästhetischer Fragen der Aufnahme sein: wie verändert die Aufnahmesituation die Musikalische Darbietung? Welchen Einfluss hatte und hat die Verwendung von Aufnahmetechniken auf die Komposition, Performance und Hörgewohnheiten?

Wer Interesse hat, diese und weitere Fragen aus dem Bereich „Forschung & Entwicklung“ zu diskutieren, ist herzlich zur Mitarbeit im Referat eingeladen. Gerne können Sie auch unser Forum "Forschung und Entwicklung" besuchen.

Alexis Baskind & Malte Kob

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