Mikrofone sind das einzige, das sich Politiker gerne vorhalten lassen.

Frank Elstner
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Verband Deutscher Tonmeister e.V.
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Referat Theater

Aktuelles

Ihre Referenten und Ansprechpartner

Jürgen Hanelt

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Jürgen Hanelt
Klaus Fritz

referenten-theaterattonmeister.de

Klaus Fritz

 

Das Referat Theater stellt sich vor

Herzlich Willkommen im Fachreferat „Theater“ des VDT !

Gemeinsam mit Klaus Fritz aus Stuttgart stehe ich für alle Fragen, die den (Theater-) Bühnenbereich betreffen
gern zur Verfügung.

Wir veranstalten traditionell seit 1998 jährlich ein „VDT-Theatertonmeistertreffen“, welches abwechselnd in den westlichen und östlichen Landesteilen stattfindet. Im Rahmen dieser Veranstaltung pflegen wir den kollegialen Gedankenaustausch ebenso, wie die fachliche Information und die aktuellen Entwicklungen in unseren Bereich.
Der Eintritt hierzu ist kostenfrei, die Einladung erfolgt über die VDT-website sowie über den email-Verteiler des VDT.

Über diese Veranstaltung hinaus stehen wir gern für alle Fachfragen zur Verfügung und kooperieren auch mit unserem befreundeten Fachverband DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) als Kooperationspartner eng zusammen.

Klassische Themen unserer Referatsarbeit betreffen die technischen Felder „Audio- und Videoproduktion“,
„Live-Zuspielung“, „Musikübertragung“, „Beschallung“, „Monitoring“, „Inspizienz und Ruf“ , „Videotechnik“
sowie „Dokumentation und Archiv“.

Weiterhin interessieren uns die künstlerisch-ästhetischen Anforderungen im Theater, Klangbild, Bildästhetik und Arbeitstechniken.

 

Berichte

Klaus Fritz berichtet vom VDT-Seminar Musiktheater-Musical-Show

am 24.03.2015 im Friedrichstadtpalast Berlin

Leitung: Jürgen Hanelt

Die elektroakustische Klangästhetik ist aus dem Musiktheater nicht mehr weg zu denken!

Vor Kurzem noch Helferlein zum bedeutsamen Regie-Einfall der Stimme aus dem Brunnen oder bestens bedankt für so manche Gestalt der Parsifal-Glocken, geben neue Komponisten und moderne Hörgewohnheiten der gestalteten elektroakustischen Übertragung jeder Einzelstimme zunehmend Vorzug vor mehr oder weniger zufälligem akustischem Raumgeschehen.

Das Thema des Seminars ist in seiner Dynamik hoch aktuell und mit den Referenten war es sicher und prominent umfasst:

Erstens

N orbert Ommer wird seit den 90er Jahren als Sounddesigner und Klangregisseur von Frank Zappa, Heiner Goebbels, Steve Reich und als Sounddesigner und Gesellschafter des Ensemble Modern hoch gehandelt und mit Preisen geehrt. Sein Vortrag unter dem Titel: Musiktheater – Übertragungstechnik in der sog. „Hochkultur“ erläutert den Begriff des Klangregisseur. Entgegen dem ehrgeizigen Komponisten, der den Amtstitel „Klangregisseur“ verbraucht, zeigt Ommer das verantwortete Können eines Tonmeisters , Toning., Sounddesigner bei der Entwicklung der Übertragungstechnik zum Sounddesign.

„Sounddesign ist die kompromisslose Umsetzung von Partitur, Raumakustik und Elektronik.

Klangregie ist die hörbare Architektur unterschiedlicher Klangwelten mit individuellen Klangvorstellungen. Diese Räume können in dem realen Raum stehen oder gebracht werden, es können aber auch neue Klangebenen geschaffen werden.

Diese neuen Klangwelten können auch bestimmte Instrumente, Klangstrukturen hörbar machen oder auch modulieren, die ohne die Zuhilfenahme von elektronischen Hilfsmittel, d.h. Sounddesign und Klangregie u.U. im Verborgenen bleiben würden. Sounddesign und Klangregie schaffen neue Hörumgebungen ! Sounddesign und Klangregie sind künstlerische Gestaltungsmethoden !“

Bravo und Dank für sein Mitnehmen durch die konzentrierte wohlorganisierte Arbeitsweise.

Zweitens

V on der „Hochkultur“ beseelt aber frei spielt Holger Schwark eine hochkarätige Rolle bei Großveranstaltungen vom Kaliber der Schalke-Arena oder der Waldbühne Berlin - und das weltweit.

„Der erfahrene FOH- Mann ist bei Pop-Acts wie auch im Bereich der Klassikbeschallung gleichermaßen gefragt.“ schreibt die UdK in Berlin über ihren Lehrbeauftragten.

Holger Schwark sieht die drei Etappen:

Planung, Technische Einrichtung und Veranstaltung als Eckpunkte seines Handelns und verbindet dabei den „System-Designer/System-Engineer“ mit dem „Tonmeister/FOH-Engineer“. Heiter bis wolkig skaliert er die Reichweite der Übertragungsweise, in der Beschallung vs. Akustik, akustische Maßnahmen oder zentrale gegen dezentrale Beschallung planerisch abzuwiegen oder zu ergänzen sind.

Ständig on tour - mixing the „Pet Shop Boys“. Er beschreibt uns präzise sein Vorgehen, seine Arbeitsweise bis zum Zeitpunkt: „Musiker willkommen heißen, evtl. sound check, Probe...“.

Drittens

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